Homepage eintragen

Sie haben eine Homepage?
Ein Eintrag im Webkatalog auf www.oev.at ist kostenlos.

> Eintragen <
Bauen & Wohnen
Surftipps:

Glühbirnen: EU verbietet Glühlampen

Glühlampen, die umgangssprachlich auch oft als Glühbirnen bezeichnet werden, sorgten über ein ganzes Jahrhundert hinweg für Licht auf der ganzen Welt. Die Glühbirne besteht aus einer Glühwendel, der in der Regel aus Wolfram besteht. Dieser wird durch die Stromzufuhr so stark erhitzt, dass er zu glühen beginnt und Licht aussendet. Damit er nicht verbrennt, muss er in einem Vakuum oder unter Schutzgasatmosphäre betrieben werden. Dazu dient eine Abschirmung aus Glas, der entweder die Luft entzogen wird oder die mit einem Schutzgas befüllt wird. Trotz der langen Tradition dieser Lichtquelle und der zuverlässigen Leistung, die sie erbracht hat, sollen nun keine Glühbirnen mehr produziert werden. Dies liegt daran, dass sie im Verhältnis zu ihrer Lichtleistung einen sehr hohen Energiebedarf haben. Um den Stromverbrauch zu senken, hat die Europäische Union bereits vor einigen Jahren damit begonnen, die Produktion der Glühbirnen schrittweise zu untersagen.

Die schrittweise Einführung des Verbots der Glühlampen
Offiziell sind werden durch die Maßnahmen der EU die Glühlampen nicht verboten. Die gesetzliche Regelung verbietet lediglich die Produktion und den Import von Lampen mit einer geringen Energieeffizienz. Da jedoch alle Glühlampen aufgrund ihrer Bauweise eine geringe Energieeffizienz aufweisen, werden sie durch dieses Gesetz de facto verboten. Der erste Schritt des Verbots trat 2009 in Kraft. Hierbei wurden zum einen festgelegt, dass alle Lampen mit einer Leistung ab 100 W eine Energieeffizienz der Stufe C haben müssen. Da die Energieeffizienz der Glühlampen in den Gruppen D, E oder F angesiedelt ist, bedeutete diese Gesetzesänderung das Verbot der 100 W Glühbirnen. Darüber hinaus wurde bestimmt, dass alle Lichtquellen, unabhängig von deren Leistung, eine Energieeffizienz der Klasse E aufweisen mussten, wodurch besonders ineffiziente Glühbirnen ebenfalls verboten wurden. Das Gesetz wurde schrittweise erweitert und so kam es 2010 zu einem verbot der 75 W Glühbirnen, 2011 zum Verbot der 60 W Glühbirnen und ab September 2012 sollen schließlich alle Glühbirnen vom Markt genommen werden. Daher ist es ab diesem Zeitpunkt nicht nur in Österreich, sondern in der gesamten EU verboten, Glühbirnen auf den Markt zu bringen.

Die Alternativen zur Glühbirne
Die Alternativen zur Glühbirne zeichnen sich alle durch eine deutlich höhere Energieeffizienz aus und fallen daher nicht unter das Verbot der EU. Die bislang häufigste Alternative besteht in der Energiesparlampe. Bei diesen Lampen wird ein Leuchtgas durch eine elektrische Spannung angeregt, wodurch Licht erzeugt wird. Der große Vorteil dieser Alternative ist selbstverständlich der geringere Energieverbrauch. Dies sorgt nicht nur für geringere Stromkosten, sondern schont auch die Umwelt. Ein Nachteil dieser Alternative ist das oftmals als kalt empfundene Licht. Viele Menschen empfinden dies als unangenehm. Ein weiteres Problem ist, dass diese Lampen giftiges Quecksilber enthalten, was bei der Entsorgung Probleme bereitet. Eine weitere Alternative sind LED-Lampen. Diese haben ebenfalls eine hohe Energieeffizienz und senken so den Stromverbrauch. Für die LED-Lampen wird ein Halbleiterkristall verwendet, das Licht ausstrahlt, wenn eine elektrische Spannung angelegt wird. Die LED-Lampen können die Probleme der Energiesparlampen beheben. Die Lichtfarbe wird als angenehmer empfunden und auch die Entsorgung ist unproblematisch, da die LED-Lampen keine Giftstoffe enthalten. Der einzige Nachteil ist, dass bislang der Preis für diese Alternative deutlich höher liegt als bei der Energiesparlampe.


Kategorie: Elektriker

Url: http://www.led-onlineshop.at/
Anmelden | Sitemap | Impressum