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Krankheiten und Beschwerden
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Das stille Leiden: Hämorrhoiden

Hämorrhoiden befinden sich unter der Enddarmschleimhaut und sind für den Feinverschluss des Afters vonnöten. Diese Gefäßpolster sind von ringförmiger Gestalt und jeder körperlich gesunde Mensch verfügt über drei dieser Gefäßpolster. Wenn diese sich aber in Richtung Öffnung hin verschieben oder sich vergrößern, treten Schmerzen, Brennen, Juckreiz oder Druckgefühl auf. Auch wenn die Krankheit, vor allem im ersten Stadium keine akute Gefahr für Leib und Leben darstellt, sind die Symptome doch sehr unangenehm. Deshalb sollte bei Verdacht auf Hämorrhoiden so früh wie möglich ein Arzt aufgesucht werden, um den weiteren Krankheitsverlauf zu stoppen. Dabei ist es wichtig, sich direkt an einen Proktologen zu wenden, da dieser als Experte beurteilen kann, ob es sich wirklich um Hämorrhoiden oder um eine andere Erkrankung handelt. Oft werden Fistel, Fissuren oder Blutgerinnsel am Afterrand für Hämorrhoiden gehalten und so wird eine optimale Therapie verhindert.

Im Verlauf der Krankheit werden vier Stadien unterschieden. In den beiden frühen Stadien werden ambulante Maßnahmen empfohlen, während in den beiden letzten operative Maßnahmen vonnöten sind. Die klassischen operativen Techniken werden unter dem Oberbegriff Hämorrhoidektomie zusammengefasst und sind nach ihren Erfindern der Maßnahmen benannt. Die Verfahren zur Heilung dieser Volkskrankheit (angeblich ist jeder zweite über 50 Jahren in Europa davon betroffen) werden stetig weiterentwickelt. Moderne Verfahren sind die „Stapler-Hämorrhoidopexie“ und die „Doppelgesteuerte Hämorrhoidal-Arterien-Ligatur“ (HAL) nach Morinaga. Bei letzterem werden die Versorgungsarterien der Gefäßpolster abgebunden um die Hämorrhoiden schrumpfen zu lassen. Bei diesem Verfahren, das vor allem im dritten Stadium angewendet wird, wird kein Gewebe entnommen. Diese Technik wurde weiterentwickelt: es werden Nahtschlingen eingesetzt, um die vorgefallene Analschleimhaut zusammenzuziehen.

Das modernste Verfahren zur Heilung nennt sich „Minimal-invasive, subandodermale submusköse Hämorrhoidoplastie“ und wurde vor fünfzehn Jahren von einem deutschen Chirurgen entwickelt. Mit dieser Methode können auch Hämorrhoiden im vierten Stadium erfolgreich bekämpft werden. Nach einer Operation können, wie bei allen chirurgischen Eingriffen, Blutungen und Schmerzen auftreten.

 

 


Kategorie: Krankheiten und Beschwerden

Url: http://www.haemorrhoiden.biz/
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